Panjin, ein neuer Wegbereiter zur Öffnung Chinas

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PANJIN, China, 17. November 2017 — Panjin, eine Küstenstadt in der ländlichen Zone des nordöstlichen China, gedeiht dank der Neuen Seidenstraße und weitgefasster internationaler Zusammenarbeit als blühender Industriehafen.

Panjin liegt in der Liaodong-Bucht des Golfs von Bohai und ist eine wichtige Station auf allen drei Handelsrouten, die das nordöstliche China über die Mongolei, Russland und die Arktis separat mit Europa verknüpfen.

Mit dem Hafen von Panjin im Zentrum, liefert ein aus Hochgeschwindigkeitsbahnen und Schnellstraßen bestehendes Transportnetzwerk innerhalb einer Stunde Güter an sechs Städte in der Umgebung, deren Gesamtbevölkerung etwa 20 Millionen Menschen beträgt. Der Hafen bietet außerdem dem Nordosten von China und der Inneren Mongolei den am nächsten gelegenen Zugang zum Meer.

Die Stadtverwaltung von Panjin hat einen Plan ausformuliert, um Panjin in eine moderat entwickelte Stadt mit internationaler Kompetenz umzugestalten.

Im Februar reisten 11 ortsansässige Unternehmen ins Ausland, um die Zusammenarbeit entlang der Neuen Seidenstraße und der Maritimen Seidenstraße des 21. Jahrhunderts zu erforschen. Über 500 Beamte und Unternehmensvorstände aus Deutschland und China nahmen im September am International Beer Festival 2017 teil.

Mitte Oktober wurde Panjin als erste Stadt im Nordosten Chinas Mitglied der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz. Hierbei handelt es sich um eine Plattform zur Realisierung der Strategien der Konferenz „Made in China 2025 meets deutsche Industrie 4.0″. 

Im Vergleich zu den anderen Mitgliedern der Allianz hat Panjin einen deutlichen geografischen Vorteil und übernimmt die Führung bei einer Reihe von innerpolitischen Reformen, von der Optimierung des Geschäftsumfelds bis zu neuen Energiefahrzeugen.

Eine Anzahl von europäischen Unternehmen, darunter die Leoni Group, Clariant und Dynasol haben dort Gemeinschaftsunternehmen gegründet. Die Stadt hat weiterhin Gespräche mit BASF, Evonik, Oiltanking und Steinbeis für weitere Zusammenarbeit eingeleitet.

Das Panjin Vocational and Technical College ist sogar eine Partnerschaft mit einer deutschen Institution eingegangen, um in Zusammenarbeit die Fachrichtungen Chemie, Altenpflege und Maschinenelektrik zu entwickeln, damit mehr Techniker für Unternehmen geschult werden können, die für deutsche Beteiligungsunternehmen qualifiziert sind. 

In der Zukunft werden dort ein international führender Standort für die Petrochemie- und Feinchemieindustrie sowie ein Standort für die Herstellung von Spezialausrüstungen gebaut. Europäische Unternehmen, die auf die Herstellung von Ethylen und seinen Folgeprodukten, Funktionspolymeren, High-Tech-Materialien und pharmazeutischen Zwischenprodukten spezialisiert sind, sind gemäß dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung von Panjin besonders willkommen.

Da die automatisierte und intelligente Produktion einer der wichtigsten Punkte im Programm der industriellen Umstrukturierung der Stadt ist, ist sie besonders daran interessiert, die Zusammenarbeit mit High-End-Herstellern von Erdölausrüstung und High-Tech-Unternehmen mit Wachstumspotenzial im Ausland zu erweitern.

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QUELLE The Publicity Office of Panjin Municipal Government

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Sarah Thompson

Sarah Thompson

Sarah is a financial reporter, focusing on technology, national security, and policing. Before joining Daily Telescope she worked as a staff writer at Fast Company and spent two years as a foreign correspondent in Turkey. Her work has been published in Al Jazeera America, The Nation, Vice News, Motherboard, and many other outlets.
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